Freitag, 9. November 2007

Der Reisebericht - Sonntag (Final Destination: Poznan)

Um kurz nach 9 ging es vom Hostel zum Bahnhof in Danzig und mit der Tram nach Lebork (80km) und danach weiter mit dem Bus nach Leba(25km). Ziel war der Slowinzische Nationalpark, in dem es einen 40m hohen, wandernden Sandrücken gibt, eine riesige Wanderdüne also, wie es sie auf der Welt nirgendwo anders gibt. Leider ist das Verkehrsnetz in Polen auch einzigartig (einzigartig schlecht!!!), sodass es uns nicht möglich war, die geringe Distanz von 8km, die uns von der Düne noch trennte zu überwinden.
Also begnügten wir uns mit dem Touristendorf, welches im Winter ca. 4000 Einwohner hat, im Sommer aber auch mal auf das 10-fache anschwillt. Das Meer war schön wellig, die Leute konnten mal wieder kein Englisch oder Deutsch, was mich wie jedes mal wunderte und um 14:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Lebork, da wir geplant hatten, den Zug um kurz nach 3 zu nehmen, um anschließend unser Gepäck aus dem Schließfach zu holen und den Zug nach Poznan zu nehmen, der dort um halb 11 ankommen sollte. Leider fährt der Zug nur bis zum 2.11. und da wir den 4.11. hatten, durfen wir nochmals 1,5 Stunden am Bahnhof warten. Unseren angepeilten Zug in Danzig verpassten wir natürlich. In Danzig angekommen hatten wir wieder einmal 3 Stunden Zeit bis zum nächsten Zug nach Poznan. Als allererstes sind wir dann bei Fridays was Futtern gegangen und haben uns danach nochmals die Stadt angeschaut. Die Zugfahrt nach Poznan war unspektakulär und um kurz nach 3 (morgens!) erreichten wir unser Wohnheim - glücklich!

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